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Space Art - Teil 2
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Was aber ist eigentlich das Besondere an der kosmischen Malerei?

Von allen Richtungen wird sie am ehesten einem neuen, zeitgemäßen Weltbewusstsein gerecht. Der »Fisch im Teich« beginnt nämlich langsam, seine Umgebung wirklich zu erkennen. Kosmische Malerei ist keine Sciencefiction, sie ist die unserem gegenwärtigen kulturellen Stand und Weltbild angemessenste künstlerische Entsprechung. Im Grunde handelt es sich bei ihr um eine auf unseren gegenwärtigen Horizont erweiterte Form der Landschaftsmalerei, die schon eine lange Tradition besitzt.
Erstaunlicherweise leben wir trotz allen angesammelten Wissens über Erde und Weltraum in unserem Alltagsdenken immer noch in dem Bewusstsein, dass die Sonne »aufgeht« und hinter den Wolken nicht mehr »so viel« ist, zumindest nichts, was noch irgendeine wesentliche Bedeutung für uns und unser Leben besitzt. Wäre es aber nicht vermessen, jene »andere« Welt - nur, weil wir sie nicht stets und direkt vor Augen haben - zu ignorieren?


Kollision (Originalbild)

Assoziation (Originalbild)

Tatsache ist doch:
Unsere eigentliche Umwelt beginnt nur wenige Kilometer über dem Erdboden und verliert sich in schierer Unendlichkeit. In welche Richtung wir auch immer blicken, mit genügend Weitsicht wird uns unser Blick stets hinaus führen in den Weltraum. Künstler sind selten Wissenschaftler, und nur wenige Kunstwissenschaftler sind ausreichend über das Universum oder die kosmische Malerei informiert, so dass den meisten vor allem letztere eher suspekt oder sogar anrüchig erscheinen muss.
Das Unbekannte wirkt oft mysteriös und bleibt uneinordbar, bis erste Bekanntschaft geschlossen ist. Die Hoffnung der Vertreter der Space Art ist, dass das unermessliche Weltenreich endlich Eingang in die etablierte Kunstwelt findet, und dies bald, denn:

Das Gros der Kunstschaffenden erkennt bis heute nicht, was ihm entgeht - nicht weniger als der größte Teil der Welt mit ihren faszinierenden Motiven nämlich.

Statt dessen unterliegen auch die meisten Vertreter der bildenden Kunst einer geradezu zwanghaften Suche nach neuen Wegen, sie experimentieren sich noch zu Tode, die Ästhetik bleibt ohnehin meist völlig auf der Strecke, und fatale, sträfliche Blindheit für das Eigentliche und Wesentliche greift wie eine globale Infektion um sich. Ist das nicht traurig? Diese Wanderer sehen - wieder einmal - den Wald vor lauter Bäumen nicht!

Die kosmische Malerei entwirft oft unheimliche, fantastische und in ihrer Fremdartigkeit faszinierende Szenarien um ferne Sonnen, Planeten und Milchstraßen - ihre Quelle ist aber nicht eine überschäumende Sciencefiction-Phantasie, sondern solide wissenschaftliche Information über unsere heute bekannte Welt, gepaart mit starker künstlerischer Imagination. Bei Betrachtung all jener so ungewohnten Landschaften und Lichteffekte entfernen wir uns von unserer eigenen, so verschwindend kleinen Welt, die wie winziges Plankton im kosmischen Ozean treibt, untrennbar vom Ganzen.


Pulsar (Original)

Doppelstern (Originalbild)

Dabei lernen wir gleichzeitig, diesen Planeten Erde zu relativieren, wir erkennen auch seine Einzigartigkeit, seine Schönheit, seinen Wert und seine Verletzbarkeit.

Wir werden dabei mehr und mehr auch geneigt sein, ihn gleichsam als »Naturschutzgebiet im Weltraum« zu verstehen.

Und der Fisch im Wasser wird erkennen, in welchem Teich er schwimmt. Und der Wanderer wird den Wald wieder sehen.

 

 

 

 

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