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Meine Familie – Teil 1
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Woher stammt eigentlich der Name ...?

... so werde ich immer wieder gefragt. Die Wurzeln der Familie sind zwar recht weitläufig, doch der Name an sich kommt aus Ungarn, ich verwende eine abgekürzte Version, was vollauf reicht. Kompliziert wie der Name sind auch verwandtschaftliche Zusammenhänge, vor allem, wenn man ein paar Jahrhunderte zurückspringt - das ist logischerweise in jeder Familie so. Was auf den Stammbäumen rumhockt, können wir noch leicht betrachten, doch gehen wir nur weit genug zurück, dann findet sowieso jeder seine Vorfahren auf Bäumen wieder ...

Die Familiengeschichte ist zum Teil von blutigen Ereignissen gekennzeichnet, von denen bereits unser Wappen kündet. Auf ihm findet der geneigte Betrachter neben sechsstrahliger Sonne und Mond als Zeichen der sieben Herzöge von Siebenbürgen einen Edelmann. Er hält einen Säbel in der Rechten, auf die Klinge aufgespießt einen blutenden Schädel - untrügliches Zeichen aus jenen Zeiten, als den Heerscharen aus dem Osten getrotzt werden musste.


Die Wurzeln unseres Stammbaumes reichen bis in das 7. Jahrhundert

Die Ursprünge der Vorfahren liegen in Transsylvanien, und genau von dort aus schritt auch der Wojwode Vlad Tepes, der Pfähler, mit grausamsten Mitteln gegen jeden Aufständischen und vor allem gegen die Türken zur Tat. Er war es, der den Beinamen »Dracul« trug und zu einem wesentlichen Vorbild des Dracula-Mythos wie auch des Romans von Bram Stoker wurde. Es gab auch eine andere historische Gestalt, die diesen Mythos belebte. Über meine unschuldige Großmutter führt der Weg der Blutsverwandschaft zu ihr.

Hier kommen die alten ungarischen Urgeschlechter zusammen, die aus den Gründerfamilien frühester Zeiten hervorgegangen sind. Da gab es beispielsweise die Brüder Guth und Keled, die in Schwaben die Burg Staufen gründeten und dann nach Ungarn zogen, um dort auch einige der ersten Mitglieder in der Reihe unserer Vorfahren in die Welt zu setzen.


Der geflügelte Totenkopf - gespenstische Uhr im Haus meines Ururgroßvaters.

Sie waren auch Mitbegründer des Geschlechts der Báthory, das schließlich zu einem der Mächtigsten des Landes aufstieg. Auch später gab es Verbindungen zwischen den Familien.

So heirateten meine Vorfahren aus dem Haus Zichy mehrfach mit Nachkommen der Báthory von Ecsed, die selbst bereits im 17. Jahrhundert im Namen ausstarben.


Das Haus meines Ururgroßvaters Michael von Zichy bei Zics am Plattensee, dem Stammsitz seit dem 13. Jahrhundert. Heute Museum.


Mein Ururgroßvater, Michael von Zichy,
Maler des Zaren


Seine Zeichnung "Der Tod" ist recht mystisch.


Michael Zichy wurde auch als Zeichner erotischer Szenen bekannt, die künstlerisch hoch geschätzt werden.


Triumph des Genius der Zerstörung - Gemälde von Michael Zichy.

Géza Graf Zichy, ein Cousin meines malenden Ururgroßvaters und bekannt als der erste einarmige Pianist der Musikgeschichte, war Urenkel der grausamen »Blutgräfin« Elisabeth Báthory, die ähnlich Vlad Tepes - mit dem sie wiederum entfernt verwandt war - als historisches Muster für die Vampirslegenden diente.

Ihre Geschichte ist unglaublich und doch wahr, wie ausführliche Dokumente belegen. Ich möchte sie hier einmal kurz zusammenfassen:


Mein Großvater Julius von Rétyi.

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..... Fortsetzung .....