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Die Blutgräfin - Elisabeth Báthory und ihr grausames Wirken

Elisabeth Gräfin Báthory (1560 - 1614) stammte aus einer der ersten und vornehmsten Familien Ungarns. Der legendäre Reichtum der Báthorys - sogar König Matthias II. von Ungarn war deren Schuldner - verband die Mitglieder dieses Adelsgeschlechts mit höchster Macht und den angesehensten Ämtern. Der höfische Glanz und Prunk konnte jedoch nicht über die düstere Seite der Magnaten hinwegtäuschen. Viele Báthorys der Ecsed-Linie zeichneten sich durch unvergleichliche Grausamkeit aus.
Die unter all den Beispielen des Grauens herausragendste Persönlichkeit war Elisabeth Báthory, Gemahlin des »Schwarzen Ritters« Graf Ferenc Nádasdy. Aus alten Prozessprotokollen geht hervor, dass sie hauptsächlich zwischen den Jahren 1604 und 1611 zahlreiche Mädchen auf bestialische Weise zu Tode folterte, um sich mit dem Blut der Opfer zu verjüngen. Sie verfiel im Laufe der Zeit in einen regelrechten Rausch um Blut und Grausamkeit. Mindestens rund 60, nach anderen Quellen sogar bis zu 650 Mädchen sollen in die Hände von ihr geraten sein, die auch als »Das Tier« und die »Tigerin von Cachtice« in die Annalen einging.


Familienwappen der Báthory


Elisabeth Gräfin Báthory, die berühmte Blutgräfin; bemerkenswert: die drei Wolfszähne im Wappen.
Rechts: Die Burg von Csejthe (=Cachtice), in der sie lebendig eingemauert wurde.


Die Báthory auf einem Gemälde von István Csók.

Elisabeth Báthory gilt neben dem weitläufig mit ihr verwandten Dracula, Vlad Tepes, dem Pfähler, als wesentlichstes historisches Vorbild für den Vampirglauben. Sie verbiss sich regelrecht in ihre Opfer, riss ihnen das Fleisch von den Knochen. Die ausgesaugten, verstümmelten Leichen ließ sie von Bediensteten manchmal auf die umliegenden Felder werfen, und so ging bald der Glaube vom bluttrinkenden Vampir um. Natürlich versuchten Elisabeth und eine kleine Schar von ergebenen Helfern, darunter ein teuflischer Zwergwüchsiger namens Ficzko, jene Untaten, die sie in den labyrinthischen Kellern der Burg Cachtice und andernorts begingen, geheim zu halten. Sie ersannen plausible Erklärungen für das Verschwinden oder den Tod der Mädchen, doch nachdem auch adlige Mädchen in die Hand der Báthory fielen und verschwanden, darunter sogar auch ein Mädchen der Zichy, begann bald eine genauere Untersuchung der erschreckenden Vorfälle.

1611 schließlich wurde die Báthory dazu verurteilt, im eigenen Schloss lebendig eingemauert zu werden. Und ein Familienangehöriger, Graf Thurzó, sprach die Verwünschung aus:

»Dieses verfluchte Weib darf das Licht der Sonne nie wieder erblicken!«

Liegt hier der Ursprung des Glaubens, dem zufolge Vampire im Lichte der Sonne zu Staub zerfallen müssen?
Dies alles klingt wie ein schauriges Märchen und ist doch eine reale Geschichte. Es gäbe noch eine Reihe anderer recht bemerkenswerter Gestalten und Ereignisse der Familiengeschichte zu erwähnen, doch will ich es hier dabei belassen.

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