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Ägypten – Geheimakte Gizeh-Plateau - 4
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Sämtliche Farbfotografien © Bildautor = Andreas v. Rétyi

Wie alt sind Sphinx und Pyramiden wirklich?

Eine scheinbar ewige Diskussion um die scheinbar ewigen Pyramiden. Auch hier sorgt die Beweissituation in beiden »Lagern« für weitreichende Unklarheit, das letzte Wort ist längst noch nicht gesprochen. Dennoch sind die Argumente der von der etablierten Lehre abgelehnten These eines um Jahrtausende höheren Alters nicht ganz zu verachten. Hier nur einige Beispiele von vielen, die dafür sprechen, dass die Pyramiden und etliche der übrigen Monumente wesentlich älter sind:

Der Geologe Robert Schoch fand deutliche Verwitterungsspuren am Westrand der Felsmulde, in der sich der Sphinx befindet. Die Feuchtphase jener Region endete ca. um 5000 v. Chr. Eine regelrechte Regenphase ist zeitlich gegen 10 000 v. Chr. anzusetzen. Natürlich geht der Streit weiter, ob es sich bei den gefundenen Mustern wirklich um Wassererosion handelt oder aber um Abtragung durch Sand und Wind.

Altersrätsel rund ums Plateau

Ebenso stieß Robert Schoch an tief in der Großen Pyramide liegendem Mauerwerk und an etlichen anderen Bauten auf deutliche Verwitterungsspuren, die ihn wiederum zu einer festen Annahme verleiten: Er glaubt, dass die Bauten, die wir heute in Ägypten sehen, auf anderen, viel älteren künstlichen Strukturen errichtet wurden. Sie waren der Verwitterung bereits über Tausende von Jahren ausgesetzt, noch bevor sie von den Pyramiden des Alten Reiches überdeckt wurden!

Während unserer Aufenthalte im Inneren der Pyramide wurden wir diesbezüglich wiederholt ebenfalls stutzig. So auch in einem für die Öffentlichkeit gesperrten Bereich. Die bereits künstlich bearbeiteten, aber doch schon deutliche Verwitterungsspuren aufweisenden Steine tief in einem waagerechten Schacht, der aus der Königinkammer in östliche Richtung verläuft und in einer »Grotte« mündet, scheinen ebenfalls auf ein weit höheres Alter der Kernstruktur hinzuweisen:

Anmerkung: Dass dieser Bereich der Pyramide für die Öffentlichkeit gesperrt ist, liegt weniger an konspirativen Entscheidungen, sondern vielmehr an reinem Pragmatismus: Besuchergruppen lassen sich eben nicht auf allen Vieren durch engste Steinpassagen zwängen.

Auch außerhalb der Pyramiden, in anderen Bereichen des Plateaus stießen Forscher auf Ungereimtheiten, die möglicherweise auf ein höheres Alter der Monumente schließen lassen. So fand beispielsweise der Ägyptologe George Reisner in den 1930er Jahren am Taltempel der Mykerinos-Pyramide Spuren, die er als deutliche Anzeichen von Wassererosion interpretierte. Eine Lehmziegel-Mauer war regelrecht weggeschwemmt worden. Nur ein weiteres Beispiel von vielen.


Karte mit Markierungen zu einigen Besonderheiten in der Chronologie von Gizeh


Die Mykerinos-Pyramide gesehen von der Chefren-Pyramide

Der Geologe Colin Reeder geht ebenfalls von einem höheren Alter des Sphinx aus. Er erwähnt den Cheops-Steinbruch, seit dessen Existenz das Wasser bei seinem ostwärts gerichteten Abfluss vom Sphinx abgelenkt wurde, so dass dort keinerlei Erosion mehr stattfinden konnte. Wenn aber der Sphinx erst von Chephren, dem Sohn des Cheops errichtet wurde, kann etwas nicht stimmen. Es gäbe keine Erosionsmuster. Da es sie gibt, muss der Sphinx deutlich älter sein, also noch aus Zeiten vor Cheops stammen.

Auch alte Überlieferungen stimmen bezüglich der Altersfrage nachdenklich. Beispielsweise gibt es im Isis-Tempel am Gizeh-Plateau eine Inschrift, die berichtet, dass König Cheops den Sphinx restaurieren ließ (»Inventarstele«)!

Stimmt deren Inhalt auch mit den Fakten überein? Die Stele stammt aus viel späterer Zeit, könnte also eher eine Sammlung von Legenden enthalten. In der Saitenzeit aber wollte man ältere Texte möglichst wortgetreu bewahren und ließ Schwindel wohl nur wenig Raum.

Auf ein höheres Alter weist auch das Aussehen des Nemes-Kopfschmucks hin, wie er den Sphinx ziert.

Zu Chephrens Zeiten war diese komplett plissierte Variante des Tuches nicht »in«, lediglich zu früheren Zeiten wurde das Tuch derlei getragen. Auch der geflochtene Götterbart des Sphinx entspricht nicht der »Mode« jener Zeit. Damals war ein glatter Bart en vogue. Der Bart, dessen Überreste man beim Sphinx fand, muss demnach aus einer wesentlich späteren Zeit stammen. Er entspricht demjenigen des Pharao Tutanchamun, der in der 18. Dynastie lebte, als Sphinx und Pyramiden bereits uralte Monumente waren:

Ebenso deutet der ungewöhnlich schräge Verlauf des Causeway, also des Aufwegs, am Sphinx vorbei auf die Möglichkeit hin, dass zu Chephrens Zeit der Sphinx bereits stand.
Der Sphinxtempel zeigt interessanterweise genau die relativ zum Sphinx umgekehrte Gesteinsschichtung, da er beim Abbau des Umgebungsmaterials errichtet wurde, während man gleichzeitig den Sphinx schuf. Diesen Hinweis auf die Gleichzeitigkeit der Entstehung deuten einige auch als Indiz dafür, dass der Sphinx zu Chephrens Zeit errichtet wurde. Doch kann der Sphinxtempel ebenfalls älter sein. Denn der Fund belegt nur eine Gleichzeitigkeit in der Entstehung von Tempel und Sphinx. Nicht mehr und nicht weniger.

Taltempel und Sphinxtempel weisen keine Hieroglyphen auf. Sie sind die einzigen derartigen Tempel, auf die das zutrifft. Nach Ansicht des ägyptischen Archäologen Bassam Shammah ist dies ein Hinweis darauf, dass sie aus einer Zeit vor der Erfindung der Schrift stammten.

So lässt schon diese kurze Auswahl an Beispielen erahnen, wie viele Rätsel und Paradoxien allein das Gizeh-Plateau birgt. Zu alledem sahen wir uns an mehreren Orten und bei mehreren Gelegenheiten selbst in der glücklichen Lage, einige verblüffende Hinweise darauf zu finden, dass auf dem Gizeh-Plateau durchaus seltsame Vorgänge stattfinden, dass dort so manches einer offiziellen Berichterstattung entzogen wird und zudem – wie uns Ägyptologen vor Ort bestätigten - eine abgekoppelte Gruppe von Experten tätig ist, über die auch so manche Gizeh-Archäologen nichts wissen. Die Suche nach geheimen Kammern in der Großen Pyramide, unter dem Sphinx und in entlegenen Bereichen des Gizeh-Plateaus setzt sich fort. Über all diese Zusammenhänge berichtet »Geheimakte Gizeh-Plateau« ausführlich. Auch auf dieser Website werden weitere Informationen folgen.

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