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Ägypten – Geheimakte Gizeh-Plateau - 3
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Sämtliche Farbfotografien © Bildautor = Andreas v. Rétyi

Das Gizeh-Plateau, der Sphinx und die Heiligen Hallen

»Wie unten, so auch oben, wie oben, so auch unten …«

Die Rätsel unter dem Plateau erweisen sich bald als ebenso spannend und unfassbar wie jene, die dem Ägyptenbesucher bereits während der ersten Ausflüge nach Gizeh begegnen.

Genauso begegnen wir fast ständig und allerorten Interessenten jeglicher Provenienz, wobei Repräsentanten geheimer Bündnisse und Brüderschaften nicht fern sind. Viele berufen sich auf ihre altägyptische Traditionen und geheime Weisheitslehren. Und manche sehen sich als Bewahrer des alten Wissens.

Wie auch immer man zu diesen Gruppierungen oder ihrer Philosophie stehen mag, interessant ist es doch allemal, sich damit ein wenig auseinanderzusetzen. Und interessant ist auch, wer so alles schon seit langem auf dem Plateau unterwegs ist, um wohl an bislang verborgen gebliebene Informationen zu gelangen. So sind hier manche Jäger verlorener Schätze und verlorenen Wissens unterwegs.

Selbst das Stanford Research Institute (SRI) zeigte sich deutlich interessiert und schien offenbar sogar von den Prophezeiungen des berühmten »Schlafenden Propheten« Edgar Cayce beeindruckt, der in den 1930er Jahren im Trancezustand vom Ort der Heiligen Hallen der Aufzeichnungen gesprochen hatte. Nur, sollten das echte Anhaltspunkte sein?

Ein Mann, der in Trance von unterirdischen Gewölben spricht, der Traumprophezeiungen abgibt, als zuverlässiger Informant? Wohl eher kaum! Kein Wissenschaftler würde seine Hand ins Feuer dafür legen, dass hier nicht ein ausgemachter Schwindel dahinter steckt oder aber so ein Prophet eben »nicht ganz dicht« sein könne.

Hier ist nicht der Ort, über die Zuverlässigkeit solcher Prophezeiungen zu sinnieren. Bis heute kann nicht sicher sein, auf welchem Wege Edgar Cayce an seine Informationen gelangte. Hier lässt sich nur feststellen, dass immerhin einige Gruppierungen, darunter sogar wissenschaftliche Organisationen, die Sache mit der Kammer offenbar ernst genug nahmen, um Suchaktionen zu initiieren. Und immerhin fanden sich Hinweise auf einen unterirdischen Hohlraum genau an jener von Cayce erwähnten Stelle: unter der rechten Vorderpranke des Sphinx.

Bereits in den 1970er Jahren begannen Untersuchungen durch das Stanford Research Institute (SRI).

Hier nur schnell ein sehr kurzer Blick auf einige wenige Kapitel aus der Geschichte um das SRI sowie zur Suche nach geheimen Kammern und der Erforschung des Sphinx:

  • Zusammenarbeit mit der CIA, Forschungen auch zu paranormalen Phänomenen, im Kontext mit gewissen Befürchtungen, die UdSSR könne auf diesem Gebiet weiter sein als die USA (»Kalter Krieg«).

  • 1970 Abkopplung des SRI von der Stanford Uni, nachdem der geheimdienstliche Kontext offenbar wurde und massive Studentenproteste die Folge waren.

  • 1973: SRI-Wissenschaftler Lambert Dolphin trifft den Physik-Nobelpreisträger Luis Alvarez in seinem Büro – der zeigt ihm dort ein Stück vom Kalkmantel der Großen Pyramide – Auftrag: Dolphin solle ein geeignetes Radar entwickeln, um nach den geheimen Kammern zu suchen.

  • 1974 und 1976: zwei Forschungsprojekte des SRI auf dem Gizeh-Plateau; finanziert von der National Science Foundation NSF.

  • Im Jahr 1977, als aus dem SRI das SRI International wurde, ging Dolphin nach Virginia Beach: ins Hauptquartier der Edgar Cayce Foundation / A.R.E – Association for Research and Enlightenment, um finanzielle Unterstützung für sein Ägyptenprojekt auszuhandeln.

  • In den Folgejahren finden immer wieder Sondierungen am Sphinx statt.

  • Nicht nur 1978, auch 1982 arbeitete das SRI mit finanzieller Unterstützung von ARE auf dem Plateau.

Gizeh und die Mauer

Auch der heute schon lange als federführender Ägyptologe etablierte und vom Gizeh-Plateau gar nicht mehr wegzudenkende Dr. Mark Lehner kam ursprünglich wegen der Prophezeiungen des Edgar Cayce nach Ägypten. Das war im Jahr 1972. Zwei Jahre später traf er auf den damals 27jährigen Dr. Zahi Hawass, heute Chef des Supreme Council of Antiquities, SCA.

Lehner studiert in den Folgejahren mit Hilfe eines Stipendiums der Cayce Foundation.

1979 bis 1983 ist er für das American Research Center in Egypt (ARCE) und dabei für den Sphinx zuständig. Arbeiten interessanterweise auch für das SRI.

Zu den Sponsoren von ARCE zählt übrigens auch der Bechtel-Konzern, der für zahlreiche Geheimprojekte verantwortlich zeichnet und nicht zuletzt wesentlich beteiligt war an der Anlage DET 3 – AFFTC – weitläufig bekannt als »Area 51«.

Aus dem von ARCE geförderten Sphinx Project ging später das Giza Project hervor.

Das Giza Project wird seit 1985 von AERA getragen, den Ancient Egypt Research Center Associate, deren Präsident und Schatzmeister Dr. Mark Lehner ist.

1984: AERA beginnt das Giza Plateau Mapping Project (GPMP), getragen von der Yale University und AERA.

Auf dem Plateau haben offenbar nur recht wenige Ägyptologen genauere Kenntnis vom GPMP; ein uns bekannter Ägyptologe meinte lediglich: »Das ist ein Team, von dem wir im Grunde nichts wissen«.

Wie uns Dr. Zahi Hawass, Chef der Ägyptischen Altertümerverwaltung (Supreme Council of Antiquities) bei einem längeren Gespräch in seinem Büro in Zamalek/Kairo erklärte, wurde das GPMP durch ein zweites wichtiges Vorhaben aufgehalten: ein Projekt zur Radarkartierung des Untergrundes von Gizeh. Schon seit geraumer Zeit weiß man, dass unter dem Plateau auch natürliche Hohlräume liegen. Man sucht nun nicht nur nach künstlichen Hallen, sondern eben auch nach solchen Cavernensystemen, um zu klären, ob vielleicht bestimmte Bereiche des Plateaus einsturzgefährdet sind und damit auch eine effektive Bedrohung für die Touristen bestehen könnte.

Mittlerweile wurde auch die heiß diskutierte Mauer um das Gizeh-Plateau fertig gestellt. Sie soll eigentlich dazu dienen, die Einheimischen vom Plateau fernzuhalten, um den Touristen einen ruhigeren Aufenthalt in der Nähe der antiken Monumente zu ermöglichen. Doch wäre diese Funktion sicherlich auch durch preiswertere Methoden erfüllt.

Wie uns hinter vorgehaltener Hand öfters bestätigt wurde, soll für die nächste Zeit eine wirklich sensationelle Entdeckung bevorstehen. Man könnte nun folgendes mutmaßen:

Zum einen gibt es Gründe, das Plateau zumindest temporär zu schließen – aufgrund einer potenziellen Einsturzgefahr.

Zum anderen besteht auch die Möglichkeit, dies auch wirklich sehr effektiv zu tun – mittels der nun errichteten und komplettierten Mauer.

So könnte man in Zukunft völlig ungestört auf dem Gizeh-Plateau arbeiten. Zwar mit deutlichen Einkommensausfällen durch Abbruch des Touristenstroms, aber in Anbetracht einer wirklich sensationellen Entdeckung wohl verschmerzbar. Jedenfalls scheint kaum einsichtig, dass die Altertümerverwaltung nur zu den offiziell genannten Zwecken eine rund sechs Millionen Dollar teure Mauer errichtet.

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